I. Die Geschichte
Ich spüre die Münzen in meiner Hand, kalt und scharfkantig. Zwei Mark, ein paar Kupferpfennige – fest eingeklemmt zwischen meinen klebrigen Fingern. Hol Brötchen, hat Mama gesagt. Jetzt stehe ich an der Haustür, und mein Herz klopft so laut, als hätte es sich in eine Trommel verwandelt. Du schaffst das, rede ich mir ein. Aber meine Knie zweifeln daran.
Die Straße zum Bäcker ist leer und doch fühle ich mich beobachtet. Jeder Schritt auf dem Bürgersteig hallt in meinen Ohren nach. Ich höre das Knirschen von Kies unter meinen Turnschuhen wie Donner. Im Kopf beginnt ein Samba-Rhythmus – bam-bam-bam, wild und ohne Pause. Mein Mund ist trocken, als hätte ich Staub geschluckt. Schluck. Kein Speichel, nur Kratzen im Hals.
„Nur Brötchen holen“, flüstere ich mir zu, die Stimme brüchig. Es ist doch nichts dabei. Andere Kinder machen das jeden Tag. Für mich ist es ein Marathon aus zehn Metern. Meine Hände sind feucht, das Geld rutscht beinahe heraus. Ich kralle die Finger noch fester darum. Wenn ich es verliere, kann ich gleich tot umfallen. Mama würde mich umbringen – nein, schlimmer: Sie würde gucken. Dieser Blick, als wäre ich zu nichts zu gebrauchen.
Der Bäckerladen kommt in Sicht. Gelbes Licht fällt durch die Schaufenster auf den Gehsteig. Der Duft von frisch Gebackenem – warm, süß, geborgen – trifft meine Nase, und in meinem Magen macht sich ein flaues Gefühl breit. Mir wird schlecht vor Hunger und Angst zugleich. Durch die Scheibe sehe ich Leute an der Theke. Zwei Kunden. Eine ältere Dame mit einem lilafarbenen Hut, ein Mann im Anzug hinter ihr. Bitte lass mich allein sein, denke ich, aber natürlich öffnet die Dame just in diesem Moment die Ladentür und tritt heraus. Sie lächelt mich kurz an. Ich weiche ihrem Blick aus und schlüpfe an ihr vorbei nach drinnen, bevor der Mann im Anzug mich überholt.
Kling – die Tür schlägt hinter mir zu, die Glocke darüber verstummt. Jetzt bin ich drin. Hitze steigt mir ins Gesicht. Ich rieche Vanille und Kaffee und etwas Herzhaftes, vielleicht Schinkenbrötchen. Mein Magen zieht sich zusammen. Der Mann im Anzug steht vor mir an der Reihe. Gut. Er bestellt irgendwas, ich höre die Worte nicht richtig durch das Rauschen in meinen Ohren. Blut rauscht, Herz wummert. Ich nehme nur Fetzen wahr: „…vier Schrippen… und zwei Berliner… danke.“ Schrippen? Sagt man hier Schrippen? Heißen Brötchen Schrippen? Mein Kopf stolpert. Ich bin nicht sicher, ob ich „Brötchen“ sagen darf oder ob das falsch ist.
Der Mann zahlt, steckt sein Wechselgeld ein, geht. Jetzt bin ich dran. Allein vor der Theke. Hinter der Theke die Bäckersfrau mit rot-weiß gestreifter Schürze. Sie sieht mich an. Erwartungsvoll. Ich sehe ihre Lippen, wie sie lächeln. Oder ist das Ungeduld? Meine Zunge klebt am Gaumen. Sag was! Sag was!
„Und du, junger Mann? Was möchtest du?“, fragt sie freundlich. Freundlich, glaube ich. Trotzdem schießt mir Hitze ins Gesicht. Meine Lippen bewegen sich, aber kein Laut kommt. Die Frau runzelt leicht die Stirn und beugt sich vor. „Wie bitte?“
Mein Herz rast. Ich brauche Worte, jetzt, sofort! „I-ich…“, presse ich hervor. Es ist kaum mehr als ein Krächzen. Ich spüre, wie meine Wangen brennen. Hinter mir geht die Tür, neue Schritte. Jemand kommt herein und stellt sich hinter mich. Nein, bitte jetzt nicht drängeln. Die Bäckersfrau wartet, der andere Kunde wartet. Alle warten auf mich.
„Ich… hätte gern…“, flüstere ich. Es ist zu leise. Sie versteht mich nicht. Sie schüttelt den Kopf: „Ein bisschen lauter, mein Junge.“
Mein Junge. Die Worte klingen nicht böse, aber ich höre trotzdem: Stell dich nicht so an. Mein Rücken spannt sich an, Schweißfilm auf der Stirn. Ich hole Luft, tief, tiefer – doch der Staub in meinem Hals lässt mich husten. Ein kurzer, bellender Huster, viel zu laut in dem kleinen Laden. Meine Augen werden feucht. Nicht weinen, bloß nicht jetzt.
„Brötchen…“ bringe ich schließlich heraus. Es klingt falsch in meinen Ohren. Zu kurz, zu hart abgeschnitten. Habe ich überhaupt das Bitte gesagt? Ich weiß es nicht. Die Frau schaut noch. „Brötchen, ja. Wie viele denn?“
Wie viele. Wie viele? Ich weiß es, natürlich weiß ich es. Sechs. Nein, fünf? Mama hat doch gesagt: „Hol ein paar Brötchen.“ Wie viele sind ein paar? Fünf? Sechs? Panik schießt durch meine Brust. Wenn ich zu wenige hole, schimpft Mama. Wenn ich zu viele hole, schimpft sie auch, weil Geldverschwendung. Mein Kopf ist leer, keine Zahl drin, nur Panik.
Die Bäckersfrau wartet immer noch, die Freundlichkeit weicht aus ihrem Gesicht, jetzt wirkt sie streng. Oder bilde ich mir das ein? Hinter mir raschelt jemand ungeduldig mit einer Zeitung.
„F-fünf… bitte“, sage ich plötzlich, ohne es wirklich entschieden zu haben. Fünf. Hoffentlich richtig. Die Frau nickt, dreht sich um und greift mit der Zange in die Auslage. Klack, klack macht die Zange an der Metalltheke bei jedem Brötchen. Eins, zwei, drei… ich zähle mit, halte den Atem an… vier, fünf. Fünf Brötchen landen in der Tüte. Richtig. Oder? Mama, Papa, ich… sind drei, aber vielleicht will sie Reserve. Oder eins für den Nachbarn? Verdammt, ich weiß es nicht. Zu spät.
„Das macht dann eine Mark fünfzig“, sagt die Frau.
1,50. Ich öffne meine Hand; die Münzen kleben an meiner feuchten Handfläche. Mit zitternden Fingern kralle ich das Zweimarkstück heraus und lege es auf den Tresen. Es fällt aus meiner Hand und rollt ein Stück, aber die Frau fängt es ein. Sie legt die fünf Brötchen in eine weiße Tüte und reicht sie mir. „Und fünfzig Pfennig zurück…“, murmelt sie, während sie in die Kasse langt.
Doch ich höre das nicht mehr. Ich sehe nur die Tüte mit den Brötchen – meine Mission ist erfüllt, oder? – und greife danach. „Danke“, flüstere ich hastig, wende mich um und stolpere Richtung Ausgang. Raus, nur raus hier. Hinter mir ruft die Bäckersfrau etwas, aber ich verstehe es nicht, weil in meinem Kopf gerade alles rauscht. Meine Ohren sind heiß, mein Herz trommelt immer noch diesen bekloppten Samba. Ich reiße die Tür auf. Kling. Frische Luft schlägt mir entgegen. Ich renne beinahe gegen einen Mann draußen, murmle eine Entschuldigung und laufe weiter, weg, weg.
Erst um die Ecke, außerhalb ihres Blickfelds, bleibe ich stehen. Meine Brust geht auf und ab, als wäre ich gerannt, dabei bin ich es vielleicht auch. Die Brötchentüte knittert in meiner Faust. Der Geruch von warmem Brot steigt mir in die Nase. Langsam beruhigt sich mein Atem. Ich habe es geschafft. Ich hab’s wirklich geschafft. Fünf Brötchen. Niemand hat gelacht – oder doch? Habe ich Lachen gehört, als ich raus bin? Egal jetzt. Hauptsache geschafft.
Ich taste nach dem Geld in meiner Hand. Nur die Pfennige sind da, keine fünfzig Pfennig Münze. Mein Herz stockt. Das Wechselgeld! Sie hatte noch fünfzig Pfennig in der Hand, ich hab’s nicht genommen. Ich Trottel, ich… In meinem Kopf höre ich Mamas Stimme: Bist du eigentlich zu dumm, bis drei zu zählen? Mir wird kalt und heiß zugleich. Was mache ich jetzt? Zurückgehen? Unmöglich. Nicht nochmal da rein. Aber… das Geld gehört Mama.
Vielleicht merkt sie es gar nicht? Fünfzig Pfennig, das ist doch… aber nein, sie merkt alles, was mit Geld zu tun hat. Sie wird fragen. Sie fragt immer: „Stimmt das Wechselgeld?“ Und ich werde nichts haben außer ein paar Pfennigen, die übrig blieben. Verdammt, verdammt!
Ich gehe weiter, langsamer jetzt, als würde der Weg nach Hause mich verschlingen wollen. Jede Ecke, jede Hecke überlege ich: verstecken? Verstecke ich mich? Nein, irgendwann muss ich ja heim. Vielleicht kann ich sagen, ich wurde beraubt? Von wem, Gespenstern? Dumm. Alles dumm. Samba im Kopf, Staub im Hals. Meine Zunge klebt immer noch, dabei ist doch alles vorbei. Nein, noch nicht vorbei.
Die Haustür. Schon da. Ich hatte gehofft, der Weg würde länger dauern. Ich kann das Haus nicht umgehen, es gibt keinen Fluchtweg. Ich muss rein. Mir fällt keine Lüge ein, jedenfalls keine gute. Also Wahrheit. Halbe Wahrheit.
Ich drücke die Klinke herunter und schleiche in den Flur. Vielleicht ist Mama gar nicht… „Na endlich,“ kommt es aus der Küche. Verdammt. Ich atme flach durch den Mund, rieche Brötchen und Schweiß. In meiner Faust kleben Krümel vom Brötchenpapier. Ich gehe zur Küchentür, bemühe mich, normal zu wirken. Normal, normal. Nicht zeigen, dass was ist.
Mama steht am Küchentisch und sortiert Wäsche in einen Korb. Sie wirft mir einen kurzen Blick zu. „Hat gedauert“, sagt sie scharf. Dann sieht sie die Tüte in meiner Hand. „Hast du das Wechselgeld?“
Da ist sie, die Frage. Ihr Ton klingt beiläufig, aber ich spüre das Messer dahinter. Mein Mund geht auf, aber da ist nur Staub. Ich strecke meine Hand aus und zeige die paar Pfennige. Mehr habe ich nicht.
Mama schaut erst auf meine Hand, dann in mein Gesicht. Ihre Augen verengen sich. „Wo ist der Rest?“ fragt sie leise. Das ist das schlimme Leise. Leise heißt Sturm.
„Ich… hab’s vergessen.“ Kaum habe ich das gesagt, möchte ich mir auf die Zunge beißen. Dümmer hätte ich es nicht sagen können. Mama legt die Socke, die sie gerade faltet, ganz langsam zur Seite.
„Wie kann man denn so was vergessen?“ Ihre Stimme bleibt leise, gefährlich ruhig. Ich spüre Tränen in mir hochsteigen, panisch schüttle ich den Kopf. „Es… es ging so schnell und—“
„Nein, nein, nein.“ Sie hebt die Hand. „Keine Ausreden. Geh zurück und hol das Geld. Sofort.“
Mir klappt der Mund zu. Zurück. Ich soll zurück? Mein Herz stolpert. Noch mal in den Laden, vor die Frau treten, sagen, dass ich… oh Gott. Ich schüttle den Kopf, ohne es zu wollen. Meine Augen brennen jetzt. „Bitte, Mama…“
„Stell dich nicht so an!“ fährt sie mich plötzlich an, laut. Ich zucke zusammen. „So schlimm kann das ja wohl nicht sein, oder? Marsch zurück jetzt! Das sind fünfzig Pfennig, mein Junge. Geld wächst nicht auf Bäumen.“
Mein Junge. Aus ihrem Mund klingt das anders als bei der Bäckersfrau. Härter. Kälter. Mein Junge ist dumm, mein Junge soll funktionieren.
Ich will etwas sagen, mich erklären, aber ich bringe nichts mehr heraus. Ich drehe mich auf dem Absatz um, bevor sie noch lauter wird, und stolpere wieder zur Tür hinaus. Hinter mir höre ich sie schnauben: „Unglaublich.“
Die Haustür knalle ich zu. Draußen strahlt die Sonne schon wärmer, aber in mir ist alles kalt. Kalt vor Angst. Ich taste nach der leeren Hosentasche. Kein Geld, ich muss es holen, egal wie. Samba im Kopf, Staub im Hals – wieder da, stärker als zuvor. Tränen möchte ich weinen, aber ich presse die Lippen zusammen. Nicht heulen. Nicht hier draußen.
Meine Beine sind schwer wie Blei auf dem Weg zurück zum Bäcker. Jeder Schritt fühlt sich an, als würde ich gegen Wind ankämpfen, doch die Luft ist still. Still genug, dass ich meine eigenen Schniefgeräusche höre. Ich merke, wie Rotz in meiner Nase hochkriecht, schniefe ihn zurück. Bloß nicht weinen, Junge. Nicht weinen. Sonst gucken alle.
Wieder stehe ich vor dem kleinen Laden. Schon wieder. Kaum zehn Minuten später, und doch fühlt es sich an, als läge ein Jahr dazwischen. Vorhin bin ich rausgerannt wie ein Feigling. Jetzt muss ich zurück reinmarschieren wie… wie was? Ein Soldat, der ins Gefecht zurück muss, um einen gefallenen Kameraden zu holen. Nur dass der Kamerad ein dämliches Fünfzig-Pfennig-Stück ist und der Feind mein eigener Schädel.
Ich ziehe die Tür auf. Kling. Die Glocke trällert fröhlich, als wäre nichts gewesen. Drinnen ist gerade niemand außer der Bäckersfrau, die Brötchen in die Auslage füllt. Sie dreht sich um, überrascht. Erkennt sie mich? Bestimmt. Mein Gesicht glüht schon wieder. Ich möchte im Erdboden versinken.
„Na, hallo wieder“, sagt sie vorsichtig. Ihre Augen suchen nach einer Erklärung. Ich will ja was sagen, aber meine Stimme ist irgendwo tief in meinem Magen verkrochen. Ich muss sie rauszerren.
„I-Ich…“ fange ich an, starre auf die Spitzen meiner Schuhe. Die sind voller Staub. Staub im Hals, Staub auf den Schuhen, Staub überall. Ich kralle meine Finger in den Stoff meiner Hose. „Ich hab vorhin… also…“
Die Bäckersfrau wartet, zum Glück geduldig. Keine anderen Kunden gerade. Nur ich und sie und der Samba, der wieder in meinen Ohren wummert. Endlich hole ich die Worte aus mir heraus: „Mein Wechselgeld… ich glaube, ich hab das vergessen.“
Stille. Ich schaue immer noch auf den Boden, sehe aus den Augenwinkeln, wie sie sich bewegt. Gleich schimpft sie, gleich sagt sie wie kann man nur oder lacht mich aus. Ich kneife die Augen zusammen.
„Ach du meine Güte“, höre ich sie leise sagen. Ich riskiere einen Blick. Sie lächelt – wirklich diesmal. Ein weiches Lächeln, kein Auslachen. „Da bist du aber schnell gerannt, hm? Wart mal einen Moment.“
Sie geht zur Kasse und öffnet sie klimpernd. Dann kommt sie zurück zur Theke und hält mir eine kleine Münze hin. Die fünfzig Pfennig glänzen zwischen ihren Fingern. „Hier, dein Wechselgeld. Das hätte ich dir fast hinterhergeworfen.“ Sie zwinkert.
Ich starre auf die Münze und brauche einen Moment, ehe ich meine Hand aus der Hosentasche ziehe und sie aufhalte. Sie legt mir das Geld behutsam auf die Handfläche. Meine Finger schließen sich darum. Metall, kalt und beruhigend echt.
„Danke“, flüstere ich. Diesmal hört sie es, denn wir sind allein.
„Schon gut“, sagt sie leise. „Beim nächsten Mal wartest du einfach, ja? Kein Stress.“
Beim nächsten Mal. Das klingt, als wäre das hier normal, als dürfte ich Fehler machen. Ich nicke mechanisch, weiß nicht, was ich sagen soll. Irgendetwas Warmes steigt in mir hoch, Erleichterung vielleicht. Oder Scham, weil es so eine Kleinigkeit war und ich sie so groß gemacht habe. Ich drehe mich um, langsam jetzt, nicht wegrennen. Behutsam schiebe ich mich rückwärts Richtung Tür, die Münze fest umklammert.
„Tschüss, bis zum nächsten Mal“, ruft die Bäckersfrau mir nach. Ich fühle ihren Blick im Rücken. Aber er sticht nicht, er brennt nicht. Er trägt mich fast hinaus.
Draußen blendet mich das Sonnenlicht. Ich blinzele die Nässe aus meinen Augen weg. In meiner Faust klebt ein kleiner, kalter Schatz. Ich atme durch. Der Weg nach Hause wartet. Mein Kopf ist leer jetzt, die Samba-Band hat aufgehört zu spielen. Nur ein leises Zittern in meinen Beinen erinnert noch an die Musik von vorhin. Staub schmecke ich immer noch auf der Zunge, aber ein winziges bisschen Süße mischt sich darunter – vielleicht von den Brötchen, vielleicht von der Erleichterung.
Als ich die Haustür öffne, steht Mama immer noch in der Küche. Ich trete ein und lege wortlos die fünfzig Pfennig auf den Tisch. Sie greift danach, zählt nach. „Geht doch“, sagt sie knapp. Kein Lob, kein gar nichts, aber wenigstens kein Schreien mehr. Sie nimmt die Brötchentüte an sich.
Ich stehe ein paar Sekunden unschlüssig da, warte auf… ja, worauf eigentlich? Einen Blick? Ein Gut gemacht? Dumm von mir. Mama beachtet mich schon nicht mehr. Sie zählt weiter Wäsche.
Leise drehe ich mich um und gehe in mein Zimmer. Jeder Schritt fühlt sich an, als würde ich aus einer Schlacht zurückkehren. Kein Sieg, kein Orden – aber überlebt. Und in meinem Kopf tanzen immer noch leise die Geister eines Sambas, obwohl die Musik längst verklungen ist.







