Der Exorzist: Besessenheit, Glaube und die Anatomie eines Horror-Mythos
Roman, Filmklassiker und Franchise im großen Scene-42-Archivband
- A4-Archivband aus der Reihe Scene 42 – Das Filmarchiv
- Über William Peter Blattys Roman und William Friedkins Filmklassiker
- Mit Blick auf Exorzismus, Glaubenskrise, Körperhorror und religiöse Motive
- Behandelt den Film von 1973, die Fortsetzungen, Vorgeschichten, Serie und Bekenntnis
- Mit Kapiteln zu Pazuzu, berühmten Exorzismusfällen und dem kulturellen Nachhall
- Für Horrorfilm-Fans, Sammler, Genre-Leser und Filminteressierte
William Peter Blattys Roman erschien 1971. William Friedkins Verfilmung von 1973 machte daraus einen der einflussreichsten Horrorstoffe des modernen Kinos. Der Exorzist ist nicht nur ein Film über Besessenheit. Er ist ein Werk über Glauben, Zweifel, Schuld, Körper, Familie und die Frage, wie weit Rationalität reicht, wenn das Unerklärliche in einen bürgerlichen Raum einbricht.
Dieser Scene-42-Archivband folgt dem Mythos von seinen religiösen und literarischen Wurzeln bis zum Franchise. Roman, Film, Fortsetzungen, Vorgeschichten, Serie, Bekenntnis, Pazuzu und reale Exorzismusfälle werden in einen größeren Zusammenhang gestellt.
📚 Was dich erwartet:
- Der Exorzismus: Ursprung, religiöse Traditionen und katholischer Ritus
- Berühmte Fälle: Anneliese Michel, Anna Ecklund, Roland Doe und die Frage nach Vorlage, Mythos und Deutung
- Der Roman: William Peter Blattys Buch, Entstehung, Story, Figuren, Themen und Symbole
- Der Exorzist von 1973: Entwicklung, Dreharbeiten, Veröffentlichung, Wirkung und Analyse des Filmklassikers
- William Friedkin und William Peter Blatty: Regie, Autorenschaft, Kontrolle und Konflikt
- Figurenanalyse: Chris MacNeil, Regan, Damien Karras, Lankester Merrin, Burke Dennings und der Dämon
- Der Exorzist II – Der Ketzer: Fortsetzung, Bruch mit dem Original und spätere Neubewertung
- Legion und Der Exorzist III: Blattys Rückkehr zu Schuld, Mord, Glauben und dämonischer Präsenz
- Exorzist: Der Anfang und Dominion: zwei Vorgeschichten, zwei Ansätze, ein Produktionskonflikt
- Der Exorzist: Bekenntnis: moderner Neustart, Legacy-Ansatz und schwieriges Franchise-Erbe
- The Exorcist – Die Serie: Fortführung des Mythos im Serienformat
- Pazuzu: Dämon, Symbolfigur und Schlüsselmotiv der Reihe
Der Exorzist gehört zu den wenigen Horrorstoffen, die weit über ihr Genre hinausgewachsen sind. William Peter Blattys Roman von 1971 und William Friedkins Verfilmung von 1973 verbanden religiöse Angst, medizinische Hilflosigkeit, familiären Zerfall und körperlichen Schrecken zu einem Werk, das bis heute nachwirkt. Der Film wurde nicht nur als Schocker wahrgenommen, sondern als Störung: ein Einbruch des Unbegreiflichen in eine moderne, scheinbar erklärbare Welt.
Dieser Scene-42-Archivband nimmt den Mythos ernst, ohne ihn reißerisch aufzublasen. Er beginnt bei den religiösen und kulturellen Grundlagen des Exorzismus, blickt auf berühmte Fälle und führt dann zu Blattys Roman. Dort entstehen bereits die zentralen Konflikte: Damien Karras zwischen Glaube und Wissenschaft, Chris MacNeil zwischen Kontrolle und Verzweiflung, Regan als Kind im Zentrum eines zerstörerischen Vorgangs, Merrin als Priester, der dem Bösen schon einmal begegnet ist.
Das Kapitel zum Film von 1973 untersucht Entwicklung, Besetzung, Dreharbeiten, Veröffentlichung und Wirkung. Friedkins Inszenierung lebt nicht nur von drastischen Bildern, sondern von Kälte, Präzision und einer fast dokumentarischen Härte. Der Exorzist zwingt seine Figuren in Situationen, in denen keine einfache Erklärung mehr trägt. Medizin, Psychologie, Theologie und Mutterliebe stoßen an Grenzen.
Der Band bleibt nicht beim Klassiker stehen. Er verfolgt das Franchise weiter: Der Exorzist II – Der Ketzer als eigenwillige, oft kritisierte Fortsetzung. Der Exorzist III als Blattys Rückkehr zu Legion, Schuld, Mord und metaphysischem Grauen. Exorzist: Der Anfang und Dominion als zwei unterschiedliche Versuche, Merrins Vorgeschichte zu erzählen. Der Exorzist: Bekenntnis als später Legacy-Neustart. Dazu kommt die TV-Serie, die den Mythos für ein serielles Format öffnet.
Ein eigenes Gewicht erhält Pazuzu. Die Dämonenfigur ist mehr als ein Name aus dem Film. Sie verbindet archäologische, religiöse und filmische Ebenen und steht für die Art, wie Der Exorzist alte Symbolwelten in modernes Horrorkino überführt.
Der Exorzist: Besessenheit, Glaube und die Anatomie eines Horror-Mythos ist ein Scene-42-Band für Leser, die tiefer einsteigen möchten: in den Roman, den Film, die Produktionsgeschichte, die Figuren, das Franchise und den kulturellen Schatten eines Werkes, das bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist.
Für wen ist das Buch bestimmt?
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die Der Exorzist nicht nur als berühmten Schockfilm sehen, sondern als kulturelles Ereignis. An Horrorfilm-Fans, die wissen wollen, warum Friedkins Film bis heute funktioniert. An Sammler, die das Franchise vollständig einordnen möchten. An Filminteressierte, die Roman, Film, Religion, Psychologie und Popkultur zusammen lesen wollen.
Der Band ist auch für alle gedacht, die den Exorzisten bisher vor allem über einzelne Szenen, Zitate oder Skandalerzählungen kennen. Scene 42 ordnet den Stoff breiter ein: als Roman, als Film, als religiös aufgeladenes Drama, als Franchise und als Teil der Horrorgeschichte.
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ISBN: 978-3-98578-245-1 (Hardcover)
ISBN: 978-3-98578-244-4 (Softcover)
ISBN: 978-3-98578-246-8 (Softcover S/W)
Titel: Der Exorzist: Besessenheit, Glaube und die Anatomie eines Horror-Mythos
Autoren: Markus Brüchler
Format: DIN A4
Seitenzahl: ca. 156 Seiten
Erstveröffentlichung: Ursprüngliche VÖ: 2023
Aktualisierte Neuauflage: 2026 (2.Auflage)
FAQ
Geht es in dem Buch nur um den Film von 1973?
Nein. Der Filmklassiker von William Friedkin bildet den Schwerpunkt, aber der Band geht weiter. Behandelt werden auch Blattys Roman, die Fortsetzungen, die Vorgeschichten, die Serie, Der Exorzist: Bekenntnis, Pazuzu und reale Exorzismusfälle.
Wird auch der Roman von William Peter Blatty behandelt?
Ja. Der Roman erhält ein eigenes Kapitel mit Entstehung, Story, Analyse, Figuren, Themen und Symbolen. Der Band zeigt, wie stark der spätere Film auf Blattys literarischem Fundament aufbaut.
Welche Filme der Reihe sind enthalten?
Enthalten sind Der Exorzist, Der Exorzist II – Der Ketzer, Der Exorzist III, Exorzist: Der Anfang, Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen und Der Exorzist: Bekenntnis. Dazu kommt die TV-Serie The Exorcist.
Geht es auch um echte Exorzismusfälle?
Ja. Das Buch behandelt berühmte Fälle wie Anneliese Michel, Anna Ecklund und Roland Doe. Dabei geht es nicht um Sensation, sondern um Einordnung, Wirkung und die Schnittstelle von Religion, Krankheit, Medien und Mythos.
Ist das Buch ein offizielles Lizenzprodukt?
Nein. Es handelt sich um eine unabhängige Publikation der Reihe Scene 42 – Das Filmarchiv. Titel, Namen und Marken werden zur Einordnung, Analyse und filmhistorischen Auseinandersetzung verwendet.
Ist der Band eher Fanbuch oder Analyseband?
Der Band ist ein Archivbuch. Er verbindet Inhaltsangaben, Produktionsgeschichte, Figuren- und Themenanalysen, Franchise-Überblick und Hintergrundkapitel. Der Ton bleibt sachlich, filmnah und sammlerorientiert.
Muss man alle Filme kennen?
Nein. Der Band funktioniert auch als Einstieg in die Reihe. Wer den Film von 1973 kennt, findet hier den größeren Zusammenhang. Wer das ganze Franchise verfolgt hat, bekommt eine geschlossene Einordnung.
Jetzt bestellen„Der Exorzist wirkt bis heute, weil der Schrecken nicht aus dem Effekt kommt, sondern aus dem Zusammenbruch von Gewissheiten.“






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