Der Slasher, Band I: Die Geburt eines blutigen Genres (1960-1979)
Wie der Slasher seine Regeln fand
Von „Augen der Angst“ und „Psycho“ bis „Halloween“: die blutige Entstehung eines Genres zwischen 1960 und 1979
- Umfangreicher, bebilderter A4-Archivband
- 17 Kapitel über die Ursprünge des modernen Slashers
- Ausführliche Filmanalysen von 1960 bis 1979
- Giallo, Serienmörderfilm, Backwoods-Horror und frühe Feiertags-Slasher
- Voyeurismus, subjektive Kamera, Final Girl und ikonische Killerfiguren
- Gewaltdebatten, reale Kriminalfälle, Zensur und Video Nasties
- Zahlreiche Filmstills in einem individuell gestalteten Farblayout
- Mit „Psycho“, „Im Blutrausch des Satans“, „Black Christmas“, „Halloween“, „Tourist Trap“ und vielen weiteren Filmen
Die Maske, das Messer, der Blick des Täters und die letzte Überlebende: Viele der später berühmten Slasher-Motive entstanden lange vor dem großen Genreboom der 1980er-Jahre.
„Der Slasher – Band 1: Die blutige Geburt eines Genres“ verfolgt diese Entwicklung von Michael Powells „Augen der Angst“ und Alfred Hitchcocks „Psycho“ über den italienischen Giallo und die amerikanischen Vorläufer der 1970er-Jahre bis zu John Carpenters „Halloween“. Ausführliche Filmanalysen zeigen, wie sich einzelne Motive, Figuren und Inszenierungstechniken allmählich zu den Regeln eines neuen Horrorfilmgenres verbanden.
Der bebilderte A4-Archivband verbindet Produktionsgeschichte und filmhistorische Einordnung mit Fragen nach Voyeurismus, Gewalt, Sexualität, Zensur, gesellschaftlicher Wirkung und der Faszination des maskierten Killers.
📚 Was dich erwartet:
- Die Geburt des modernen Serienmörderfilms: „Augen der Angst“ und „Psycho“ verändern 1960 den Blick auf Täter, Opfer und Zuschauer.
- Mario Bavas blutiger Einfluss: „Im Blutrausch des Satans“ verbindet Giallo, kunstvoll inszenierte Morde und jene Motive, die spätere Camp-Slasher aufgreifen.
- Der frühe Feiertags-Horror: „Blutnacht – Das Haus des Todes“ und „Jessy – Die Treppe in den Tod“ verlagern den Schrecken in vertraute Festtage und private Räume.
- Terror im amerikanischen Hinterland: „Blutgericht in Texas“ zeigt, wie menschliche Abgründe und eine scheinbar alltägliche Umgebung nachhaltigen Horror erzeugen.
- Masken, Geheimnisse und religiöse Bildwelten: „Alice, Sweet Alice“ verbindet Whodunit, psychologischen Horror und die frühe Form des maskierten Killers.
- Wenn ein Film vor Gericht landet: Das Kapitel über „Der Umleger“ untersucht die Verbindung zwischen Mediengewalt, realen Verbrechen und öffentlicher Empörung.
- Vergessene und unterschätzte Vorläufer: „Drive-In Killer“, „Blutrausch“, „The Redeemer – Son of Satan“ und „Der Killer mit der Bohrmaschine“ erweitern den Blick über die bekannten Klassiker hinaus.
- Als die VHS zur Gefahr erklärt wurde: Das Kapitel „Video Nasties“ verfolgt Zensur, Verbote und moralische Panik rund um Horrorfilme im Heimvideozeitalter.
- Gewalt, Voyeurismus und Gesellschaftskritik: Eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Frage, weshalb der Slasher gleichermaßen Faszination, Ablehnung und wissenschaftliche Debatten auslöst.
- Der entscheidende Durchbruch: Das umfangreiche Kapitel zu „Halloween – Die Nacht des Grauens“ untersucht Entstehung, Inszenierung, Michael Myers, Laurie Strode und den Einfluss des Films.
- Zwei Wegbereiter im Vergleich: „Black Christmas“ und „Halloween“ zeigen unterschiedliche Wege zum modernen Slasher.
- Der Übergang in eine neue Ära: „Tourist Trap – Die Touristenfalle“ beendet die Reise durch die Jahre 1960 bis 1979 und weist bereits auf die kommenden Entwicklungen voraus.
Der Slasher gehört zu den bekanntesten Spielarten des Horrorfilms. Seine Bilder haben sich tief in das kulturelle Gedächtnis eingegraben: eine regungslose Maske im Schatten, eine Klinge in der Dunkelheit, Jugendliche an einem abgelegenen Ort und eine letzte Überlebende, die sich dem Täter entgegenstellt.
Diese scheinbar vertrauten Regeln entstanden über viele Jahre hinweg. Psychologische Thriller, italienische Gialli, amerikanisches Exploitationkino, Backwoods-Horror und frühe Feiertagsschocker lieferten einzelne Motive, Figuren und Inszenierungstechniken. Erst gegen Ende der 1970er-Jahre verbanden sie sich zu jener Form, die den modernen Slasher prägen sollte.
„Der Slasher – Band 1: Die blutige Geburt eines Genres“ beginnt im Jahr 1960. Michael Powells „Augen der Angst“ zwingt das Publikum, durch die Kamera eines Mörders zu blicken. Alfred Hitchcocks „Psycho“ zerstört die Sicherheit der klassischen Erzählung und verwandelt einen gewöhnlichen Duschvorhang in ein dauerhaftes Warnzeichen. Beide Filme rücken den menschlichen Täter, seine Psyche und den voyeuristischen Blick ins Zentrum des Horrors.
Mario Bavas „Im Blutrausch des Satans“ erweitert diese Grundlagen durch kunstvoll inszenierte Mordsequenzen, wechselnde Tatwaffen und eine Bildsprache, deren Einfluss bis in die großen Slasher-Reihen der 1980er-Jahre reicht. „Blutnacht – Das Haus des Todes“, „Blutgericht in Texas“, „Jessy – Die Treppe in den Tod“ und „Alice, Sweet Alice“ entwickeln weitere Elemente: den Feiertag als Schauplatz, das isolierte Haus, den anonymen Anrufer, die Maske, das Final Girl und die Angst vor einem Täter, der sich mitten unter den Figuren befinden könnte.
Der Band richtet seinen Blick ebenfalls auf Filme, die im Schatten der großen Klassiker stehen. „Drive-In Killer“, „Blutrausch“, „The Redeemer – Son of Satan“, „Der Killer mit der Bohrmaschine“ und „Tourist Trap“ zeigen, wie vielfältig das entstehende Genre bereits vor seinem großen kommerziellen Durchbruch war.
Mehrere Themenkapitel erweitern die filmhistorische Perspektive. Der Fall „Der Umleger“ führt zur Frage, ob Horror- und Gewaltfilme reale Verbrechen beeinflussen können. „Video Nasties“ rekonstruiert die moralische Panik rund um VHS-Kassetten, Verbote und Zensur. Das Kapitel „Gewalt, Voyeurismus oder Gesellschaftskritik?“ untersucht die widersprüchliche Wahrnehmung eines Genres, das sein Publikum mit Angst, Lust am Schock und gesellschaftlichen Konflikten konfrontiert.
Im Zentrum steht schließlich John Carpenters „Halloween – Die Nacht des Grauens“. Der Film bündelte viele bereits vorhandene Ideen und gab ihnen eine klare, wirkungsvolle Form. Michael Myers wurde zum Prototyp des schweigenden Killers, Laurie Strode zu einer der prägenden Final-Girl-Figuren und Haddonfield zum Sinnbild einer vertrauten Welt, in der sich das Grauen unbemerkt bewegt.
Aufwendig gestaltete Seiten, zahlreiche Filmstills und ausführliche Texte machen den Band zu einer filmhistorischen Reise durch die Jahre, in denen der Slasher seine Sprache, seine Figuren und seine Regeln entwickelte.
Für wen ist das Buch bestimmt?
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die den Slasher über seine berühmtesten Masken und Mordwerkzeuge hinaus verstehen möchten.
Der A4-Archivband eignet sich besonders für:
- Fans des klassischen Horrorfilms und des Genrefilms der 1960er- und 1970er-Jahre
- Sammler hochwertig gestalteter und reich bebilderter Filmbücher
- Liebhaber von Giallo, Exploitationkino, Backwoods-Horror und psychologischem Thriller
- Leser, die sich für Filmgeschichte, Zensur, Indizierung und Medienwirkung interessieren
- Kenner von „Psycho“, „Black Christmas“, „Halloween“ und „The Texas Chain Saw Massacre“
- Neugierige, die entdecken möchten, welche weniger bekannten Filme den Slasher geprägt haben
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kapitel führen verständlich in die Filme, ihre Entstehungsbedingungen und ihre filmhistorische Bedeutung ein.
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ISBN: 978-3-98578-702-9 (Hardcover) ISBN: 978-3-98578-703-6 (Softcover) ISBN: 978-3-98578-704-3 (Softcover S/W)
Titel: Der Slasher, Band I: Die Geburt eines blutigen Genres (1960-1979)
Autor: Mike Blankenburg
Format: DIN A4
Seitenzahl: 152 Seiten
Erstveröffentlichung: 2026, 1. Auflage
FAQ
Welchen Zeitraum behandelt das Buch?
Der Schwerpunkt liegt auf den Jahren 1960 bis 1979. Das Buch beginnt mit „Augen der Angst“ und „Psycho“ und endet bei Filmen wie „Halloween“ und „Tourist Trap“. Spätere Entwicklungen werden dort aufgegriffen, wo sie den Einfluss der frühen Werke verdeutlichen.
Welche Filme werden ausführlich besprochen?
Zu den behandelten Titeln gehören unter anderem:
„Augen der Angst“, „Psycho“, „Im Blutrausch des Satans“, „Blutnacht – Das Haus des Todes“, „Blutgericht in Texas“, „Jessy – Die Treppe in den Tod“, „Alice, Sweet Alice“, „Der Umleger“, „Drive-In Killer“, „Blutrausch“, „The Redeemer – Son of Satan“, „Der Killer mit der Bohrmaschine“, „Halloween – Die Nacht des Grauens“ und „Tourist Trap – Die Touristenfalle“.
Geht es ausschließlich um einzelne Filmkritiken?
Die Filmanalysen bilden den Kern des Buches. Ergänzend untersucht der Band die Entwicklung der Killerfigur, die subjektive Kamera, das Final Girl, den Einfluss des Giallo, die Darstellung von Gewalt sowie Debatten über Zensur, Jugendschutz und Medienwirkung.
Welche Rolle spielt „Halloween“ im Buch?
„Halloween – Die Nacht des Grauens“ erhält eines der umfangreichsten Kapitel. Der Band betrachtet die Entstehung des Films, seine Bildsprache, John Carpenters Inszenierung, Michael Myers, Laurie Strode und den Einfluss auf spätere Produktionen.
Behandelt das Buch auch unbekanntere Filme?
Ja. Neben kanonisierten Klassikern stehen Produktionen wie „Drive-In Killer“, „Blutrausch“, „The Redeemer“ und „Der Killer mit der Bohrmaschine“. Dadurch entsteht ein breiteres Bild der Genreentwicklung.
Ist das Buch bebildert?
Ja. Der Band erscheint als bebilderter A4-Archivband mit farbigem Innenteil. Filmstills und individuell gestaltete Kapitelauftakte begleiten die Analysen.
Enthält das Buch explizite Inhalte?
Einzelne Kapitel behandeln Gewaltdarstellungen, Sexualität, Zensur, Indizierung und kontroverse Filminhalte. Die Abbildungen und Texte stehen im filmhistorischen, dokumentarischen und analytischen Zusammenhang.
Ist das Buch auch für Einsteiger geeignet?
Ja. Die ausführliche Einleitung erklärt zentrale Begriffe und Motive des Slashers. Dazu gehören der maskierte Killer, typische Tatwaffen, die Perspektive des Täters, das Final Girl und wiederkehrende Handlungsstrukturen.
Handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe?
Ja. Band 1 konzentriert sich auf die Ursprünge und die entscheidenden Wegbereiter bis zum Ende der 1970er-Jahre. Weitere Bände führen die Geschichte des Slashers fort.
Leseprobe & Inhaltsverzeichnis
Jetzt bestellen„Bevor Michael Myers aus dem Schatten trat, hatten andere Filme dem Slasher bereits Blick, Klinge und Regeln gegeben.“






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