Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix
Der Vampirfilm als unsterblicher Mythos des Horrorkinos
Von Nosferatu bis Salem: Knoblauch, Holzpfahl, Kruzifix und die Geschichte des klassischen Leinwand-Vampirs
- Bebilderter Dead-Ends-Archive-Band über den klassischen Vampirfilm
- Von den Mythen und Legenden des Vampirglaubens bis zu Dracula, Van Helsing und Vlad III.
- Mit Blick auf Literatur, Theater, Film und Fernsehen
- Behandelt zentrale Vampirfilme von 1922 bis 1979
- Mit Kapiteln zu Nosferatu, Universal, Hammer Films, Karnstein, Blacula, Count Yorga, Dracula ’79, Brennen muss Salem und vielen weiteren Stationen
- Für Sammler, Horrorfilm-Fans und Liebhaber klassischer Grusel- und Gothic-Stoffe
Der Vampir gehört zu den ältesten, wandlungsfähigsten und faszinierendsten Gestalten des Horrorfilms. Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix verfolgt seine Spuren von uralten Legenden und Bram Stokers Dracula über den expressionistischen Schatten Max Schrecks, Bela Lugosis aristokratischen Grafen und Christopher Lees blutroten Hammer-Mythos bis zu den vielfältigen Vampirvarianten der 1970er-Jahre.
Dieser bebilderte Archivband aus der Reihe Dead Ends Archive widmet sich dem klassischen Vampirfilm als Mythos, Monsterkino, Gothic-Erzählung und filmhistorischem Phänomen.
📚 Was dich erwartet:
- Mythen & Legenden
Der Ursprung des Vampirglaubens, alte Schutzrituale, Knoblauch, Kruzifix, Holzpfahl, Sonnenlicht und die Idee des Untoten zwischen Grab, Blutdurst und ewiger Wiederkehr. - Van Helsing und die Regeln des Vampirfilms
Der Vampirjäger als Gegenspieler des Untoten: Wissenschaft, Glaube, Aberglaube und die klassische Ausrüstung im Kampf gegen die Kreaturen der Nacht. - Literatur, Theater, Film und Fernsehen
Von Polidori, Carmilla und Bram Stoker über die Bühne bis zur Kinolegende: Wie der Vampir vom Volksglauben zur Popkultur-Ikone wurde. - Vlad III. und der Dracula-Mythos
Der historische Schatten hinter dem Namen Dracula, zwischen Fürst, Pfähler, Legende und späterer filmischer Vereinnahmung. - Die drei Gesichter der Furcht
Max Schreck, Bela Lugosi und Christopher Lee: drei Darsteller, drei Epochen, drei prägende Bilder des Leinwand-Vampirs. - Nosferatu und Universal Horror
Der expressionistische Schrecken von 1922, Tod Brownings Dracula von 1931 und die frühen Filmstationen des modernen Vampirmythos. - Hammer Films und der blutrote Gothic-Horror
Christopher Lee, Peter Cushing, Dracula, Van Helsing, Karnstein, barocke Ausstattung und die erotische Aufladung des britischen Vampirfilms. - Die 1970er-Jahre: Variation, Erotik, Blaxploitation und TV-Horror
Count Yorga, Blacula, Dan Curtis, Andy Warhols Dracula, Captain Kronos, Die 7 goldenen Vampire, Dracula ’79, Brennen muss Salem und Nosferatu: Phantom der Nacht. - Vampir-Index und Bonusmaterial
Ergänzende Informationen, Querverweise, Quiz-Elemente und ein kompaktes Nachschlagegefühl für Freunde des klassischen Horrorfilms.
Seit den frühesten Tagen des fantastischen Kinos gehört der Vampir zu den großen Schreckensfiguren der Filmgeschichte. Er lauert in Burgruinen, schläft in Särgen, meidet das Tageslicht, schreckt vor Knoblauch und Kruzifix zurück und findet doch immer wieder einen Weg zurück auf die Leinwand. Kein anderes Monster verbindet Tod und Verführung, Aberglauben und Religion, Erotik und Verfall, aristokratische Eleganz und animalischen Blutdurst so wirkungsvoll wie der Vampir.
Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix widmet sich dieser unsterblichen Figur in einem umfangreichen, bebilderten Archivband. Der Band beginnt bei den Mythen und Legenden des Vampirglaubens, bei alten Schutzritualen, Volksüberlieferungen und der Frage, warum der Untote seit Jahrhunderten eine so starke Faszination ausübt. Von dort führt der Weg zu Bram Stoker, Dracula, Vlad III., Van Helsing und zu jenen literarischen und theatralischen Traditionen, aus denen der moderne Leinwand-Vampir hervorging.
Im Zentrum steht die Entwicklung des klassischen Vampirfilms von 1922 bis 1979. Der Schatten von Max Schrecks Graf Orlok, Bela Lugosis aristokratischer Dracula und Christopher Lees blutroter Hammer-Vampir markieren dabei drei prägende Stationen. Doch der Vampirfilm besteht nicht nur aus Dracula. Dieses Buch blickt auch auf Draculas Tochter, Draculas Sohn, die Hammer-Gothic-Welt, Karnstein, Count Yorga, Blacula, Dan Curtis, Andy Warhols Dracula, Captain Kronos, die sieben goldenen Vampire, Frank Langella, Stephen Kings Salem und Werner Herzogs Nosferatu-Neudeutung.
Dabei geht es nicht allein um einzelne Filme, sondern um ein ganzes Motivgeflecht: Blut als Lebensessenz, der Vampir als fremder Eindringling, als erotisierte Bedrohung, als aristokratisches Monster, als Krankheit, als Spiegel gesellschaftlicher Ängste und als ewige Ikone des Horrorfilms. Der Band zeigt, wie sich der Vampir immer wieder verändert und doch seine klassischen Zeichen behält: Knoblauch, Holzpfahl, Kruzifix, Nacht, Nebel, Schloss, Gruft und der tödliche Kuss.
Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix ist ein Dead-Ends-Archive-Band für Leserinnen und Leser, die den klassischen Horrorfilm lieben, seine Bilder kennen, seine Geschichte verstehen und seine dunkle Faszination noch einmal neu entdecken möchten.
Für wen ist das Buch bestimmt?
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die den Vampirfilm nicht nur als Gruselunterhaltung betrachten, sondern als ein Stück Filmgeschichte.
Es ist besonders geeignet für:
- Fans klassischer Horrorfilme und Gothic-Stoffe
- Sammlerinnen und Sammler hochwertiger Genrefilm-Bücher
- Liebhaber von Dracula, Nosferatu, Hammer Films und Universal Horror
- Leser, die sich für Mythologie, Volksglauben und filmische Motive interessieren
- Horrorfilm-Fans, die die Entwicklung des Vampirs von 1922 bis 1979 nachvollziehen möchten
- Freunde von Dead Ends Archive, die dunkle, filmhistorische Genredossiers suchen
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ISBN: 978-3-98578-126-3 (Hardcover)
ISBN: 978-3-98578-128-7 (Softcover)
ISBN: 978-3-98578-127-0 (Softcover S/W)
Titel: Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix
Autor: Mike Blankenburg
Format: DIN A4
Seitenzahl: 216 Seiten
Erstveröffentlichung: Ursprüngliche VÖ: 2023
Aktualisierte Neuauflage: 2026 (2.Auflage)
FAQ
Worum geht es in „Der Vampir – Knoblauch, Holzpfahl und Kruzifix“?
Das Buch behandelt den klassischen Vampirfilm, seine mythologischen Ursprünge und seine Entwicklung auf der Leinwand. Im Zentrum stehen Dracula, Nosferatu, Van Helsing, Vlad III., Universal Horror, Hammer Films und zahlreiche Vampirfilme bis 1979.
Ist das Buch nur ein Dracula-Buch?
Nein. Dracula ist ein zentraler Bezugspunkt, aber das Buch geht deutlich weiter. Es behandelt den Vampirfilm als Genre: von literarischen Vorläufern und alten Legenden über Nosferatu und Universal bis zu Hammer, Karnstein, Blacula, Count Yorga, Salem und weiteren internationalen Varianten.
Welche Filme werden behandelt?
Zu den behandelten Titeln gehören unter anderem Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, Dracula, Draculas Tochter, Draculas Sohn, Dracula von Hammer Films, Dracula und seine Bräute, Tanz der Vampire, Gruft der Vampire, Blacula, Dracula braucht frisches Blut, Dan Curtis’ Dracula, Andy Warhols Dracula, Dracula ’79, Brennen muss Salem und Nosferatu: Phantom der Nacht.
Geht es auch um die Herkunft des Vampirmythos?
Ja. Das Buch beginnt bei Mythen, Legenden, Volksglauben, Schutzsymbolen und klassischen Vampirregeln. Knoblauch, Holzpfahl, Kruzifix, Sonnenlicht, Blutdurst und der Untote als Figur zwischen Tod und Weiterleben bilden eine wichtige Grundlage des Bandes.
Ist das Buch bebildert?
Ja. Der Band ist als bebilderte Archiv-Ausgabe angelegt und verbindet filmhistorische Texte mit Bildmaterial, Szenenbezügen und grafischer Gestaltung im Stil der Dead-Ends-Archive-Reihe.
Muss man die Filme alle kennen, um das Buch zu lesen?
Nein. Das Buch funktioniert sowohl als Einstieg in die Geschichte des Vampirfilms als auch als Vertiefung für Leser, die viele der Filme bereits kennen. Die Kapitel geben Orientierung, ordnen die Werke ein und zeigen Zusammenhänge zwischen Mythos, Literatur, Film und Popkultur.
Ist das Buch eher wissenschaftlich oder unterhaltend geschrieben?
Der Band ist filmhistorisch und analytisch angelegt, bleibt aber lesbar und genreaffin. Er verbindet Hintergrundwissen, Einordnung, Filmbesprechungen und Sammlercharakter.
Warum endet der Schwerpunkt 1979?
1979 markiert einen spannenden Einschnitt: Mit Dracula ’79, Brennen muss Salem und Nosferatu: Phantom der Nacht verdichtet sich der klassische Vampirfilm noch einmal, bevor sich das Genre in den folgenden Jahrzehnten zunehmend verändert.
Leseprobe & Inhaltsverzeichnis
Jetzt bestellen„Man kann den Vampir zerstören, aber nicht aus dem Kino vertreiben. Er kehrt zurück – mit jedem Schatten, jeder Gruft und jedem Tropfen Blut.“






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