Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel
Vom alten Fluch zum modernen Horror-Mythos: die Filmgeschichte des Werwolfs
- Bebilderter Dead-Ends-Archivband über den Werwolf-Film
- Von Mythologie, Legende und Volksglauben bis zum modernen Genrekino
- Mit Universal-Klassikern, Hammer Horror, Paul Naschy, American Werewolf, Ginger Snaps, Dog Soldiers und vielen weiteren Filmen
- Filmhistorischer Blick auf Verwandlung, Fluch, Körperhorror, Spezialeffekte und Monster-Mythos
- Mit Werwolf-Index und zahlreichen Kapiteln zu zentralen Filmen und Genrebeiträgen
Wenn der Vollmond aufgeht, beginnt eine der ältesten Verwandlungen des fantastischen Kinos: Der Mensch verliert seine Kontrolle, sein Gesicht und manchmal auch seine Seele.
Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel verfolgt die Geschichte des Werwolf-Films von mythologischen Ursprüngen über die Universal-Klassiker bis zu modernen Genrevariationen. Der Band beleuchtet Legenden, Verwandlungsmythen, Masken, Effekte, Darsteller, Regisseure und jene Filme, die das Bild des Werwolfs immer wieder neu geprägt haben.
📚 Was dich erwartet:
- Mythologie und Legende
Der Werwolf als Figur des Volksglaubens, der Angst, der Verwandlung und der Dämonisierung: von alten Sagen über Lykanthropie bis zur Bestie von Gévaudan. - Ein Streifzug durch die Filmgeschichte
Die frühen Spuren des Werwolf-Films, verlorene Stummfilme, erste Tonfilme und die allmähliche Herausbildung eines eigenständigen Horror-Mythos. - Die Universal-Ära
Der Werwolf von London, Der Wolfsmensch, Larry Talbot, Curt Siodmak, Jack Pierce und Lon Chaney Jr. als zentrale Bausteine des klassischen Werwolf-Kinos. - Masken, Make-up und Verwandlungseffekte
Wie aus Haar, Licht, Schatten, Stop-Motion, Überblendung und später animatronischen Effekten das Grauen der Metamorphose entstand. - Hammer, Amicus und europäischer Gothic Horror
Mit Der Fluch von Siniestro, Die Todeskarten des Dr. Schreck und britischen Genrevariationen zwischen Eleganz, Tragik und Schauerromantik. - Paul Naschy und der europäische Werwolf
Waldemar Daninsky, spanischer Horror, düstere Flüche, Friedhöfe, Schlösser und eine ganz eigene Werwolf-Tradition abseits Hollywoods. - Das Revival der 1980er-Jahre
Das Tier, American Werewolf, Wolfen, Zeit der Wölfe, Der Werwolf von Tarker Mills und die große Zeit praktischer Verwandlungseffekte. - Moderne Variationen des Mythos
Von Ginger Snaps über Pakt der Wölfe, Dog Soldiers, The Wolfman, Late Phases, Howl und Werewolves Within bis Werewolf by Night. - Werwolf-Index
Eine ergänzende Übersicht zu Filmen, Titeln, Alternativtiteln, Mitwirkenden und behandelten Werwolf-Beiträgen.
Der Werwolf gehört zu den ältesten und tragischsten Gestalten des fantastischen Kinos. Er ist kein fremdes Monster aus einer Gruft, kein künstlich erschaffenes Wesen und kein Untoter, der aus dem Grab zurückkehrt. Der Werwolf ist der Mensch selbst – verwandelt, entstellt, verflucht und seinem inneren Tier ausgeliefert.
Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel widmet sich dieser Figur in einem umfangreichen, bebilderten Dead-Ends-Archivband. Der Band beginnt bei den mythologischen und volkskundlichen Wurzeln des Werwolf-Glaubens, führt über Legenden, Lykanthropie, Hexenprozesse und historische Angstbilder und schlägt von dort den Bogen zur Filmgeschichte.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Werwolfs auf der Leinwand: von frühen Stummfilmspuren über Der Werwolf von London und Der Wolfsmensch bis zu den großen Monsterfilmen der Universal-Ära. Dabei geht es nicht nur um Filme, sondern auch um jene Künstler, die das Bild des Werwolfs prägten: Curt Siodmak, Jack Pierce, Lon Chaney Jr. und die Masken- und Effektkünstler, die aus Fell, Licht, Schatten und Make-up eine Ikone des Horrorfilms formten.
Der Band folgt dem Werwolf weiter durch die Jahrzehnte: Hammer Films bringt mit Der Fluch von Siniestro Farbe, Gothic-Drama und Tragik in den Mythos. Paul Naschy erschafft mit Waldemar Daninsky eine europäische Werwolf-Figur von erstaunlicher Beharrlichkeit. In den 1980er-Jahren erlebt das Subgenre mit Das Tier, American Werewolf, Wolfen und Der Werwolf von Tarker Mills eine neue Blüte, in der Körperhorror, Spezialeffekte und moderne Genrebilder eine entscheidende Rolle spielen.
Auch die neueren Variationen werden ausführlich betrachtet: Ginger Snaps verbindet Werwolf-Horror mit Coming-of-Age und Körpermetaphorik, Pakt der Wölfe greift den historischen Mythos der Bestie von Gévaudan auf, Dog Soldiers verlegt den Werwolf in ein militärisches Überlebensszenario, während Filme wie Late Phases, Howl, Werewolves Within und Werewolf by Night zeigen, wie wandelbar diese Kreatur bis heute geblieben ist.
So entsteht ein filmhistorischer Streifzug durch Vollmondnächte, Silberkugeln, zerrissene Körper, tragische Helden, wilde Bestien und die immer wiederkehrende Frage, was im Menschen verborgen liegt, wenn die Nacht hereinbricht.
Für wen ist das Buch bestimmt?
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die den Werwolf nicht nur als Schockeffekt oder Monsterfigur verstehen wollen, sondern als eine der vielschichtigsten Gestalten des Horrorfilms.
Es ist besonders geeignet für:
- Fans klassischer Universal-Monster
- Sammlerinnen und Sammler hochwertiger Horror- und Genrefilm-Bücher
- Freunde von Werwolf-Filmen, Gothic Horror und Monsterkino
- Leser, die sich für Masken, Make-up, Spezialeffekte und Verwandlungsszenen interessieren
- Filmfans, die Genreentwicklung, Produktionsgeschichte und Motivgeschichte schätzen
- Liebhaber von Hammer Horror, Paul Naschy, 1980er-Horror und modernen Werwolf-Variationen
🛒 Jetzt bestellen:
ISBN: 978-3-98578-108-9 (Hardcover) ISBN: 978-3-98578-110-2 (Softcover) ISBN: 978-3-98578-109-6 (Softcover S/W)
Titel: Der Werwolf – Vollmond, Wolf und Silberkugel
Autor: Mike Blankenburg
Format: DIN A4
Seitenzahl: 192 Seiten
Erstveröffentlichung: Ursprüngliche VÖ: 2022
Aktualisierte Neuauflage: 2026 (3.Auflage)
FAQ
Ist das Buch eine reine Franchise-Monografie?
Nein. Der Band behandelt nicht nur eine Filmreihe, sondern den Werwolf als Motiv, Monsterfigur und filmhistorisches Phänomen. Dadurch entsteht ein breiter Blick auf das Subgenre.
Welche Filme werden behandelt?
Der Band führt von frühen Werwolf-Filmen und Universal-Klassikern über Hammer, Paul Naschy, Das Tier, American Werewolf, Wolfen, Ginger Snaps, Pakt der Wölfe, Dog Soldiers, The Wolfman, Late Phases, Werewolves Within und Werewolf by Night bis zu zahlreichen Neben- und Sonderkapiteln.
Geht es nur um Handlung und Inhaltsangaben?
Nein. Neben den Filminhalten stehen Mythologie, Entstehungsgeschichte, Figuren, Masken, Effekte, Produktionshintergründe und die Entwicklung des Werwolf-Bildes im Mittelpunkt.
Ist das Buch bebildert?
Ja. Es handelt sich um einen bebilderten Archivband mit farbigem Innenteil.
Ist das Buch auch für Einsteiger geeignet?
Ja. Der Band beginnt bei Mythologie und Legende und führt dann chronologisch durch die Filmgeschichte. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig.
Ist das eine offizielle Publikation der Filmstudios?
Nein. Das Buch ist eine unabhängige Archivpublikation zur filmhistorischen, dokumentarischen und analytischen Auseinandersetzung mit den behandelten Werken.
Warum gehört der Werwolf zu Dead Ends Archive?
Weil er wie kaum eine andere Kreatur zwischen Mythos, Körperhorror, Fluch, Schuld, Tierhaftigkeit und tragischer Monsterfigur steht. Genau diese Mischung aus Horror, Filmgeschichte und Grenzmotiv macht ihn zu einem idealen Thema für Dead Ends Archive.
Leseprobe & Inhaltsverzeichnis
Jetzt bestellen„Der Werwolf ist das Monster des Kontrollverlusts: halb Mensch, halb Tier – und gerade deshalb erschreckend nah an uns selbst.“







Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.