Der Zombie-Film – Die lebenden Toten
Vom Voodoo-Schlafwandler zum Punk-Zombie, vom Friedhofsschrecken zum blutroten Fun-Splatter
- Bebilderter A4-Archivband aus der Reihe Dead Ends Archive
- Filmhistorischer Streifzug durch die Entwicklung des Zombiefilms
- Von frühen Voodoo-Klassikern bis zu toxischen, punkigen und anarchischen Untoten
- Mit Klassikern, Sonderfällen, Kultfilmen und schrägen Randerscheinungen
- Behandelt u. a. White Zombie, Ich folgte einem Zombie, Shock Waves, Death Ship, The Return of the Living Dead, Die Nacht der Creeps und Braindead
Der Zombie ist mehr als ein faulender Körper mit Hunger auf Menschenfleisch. Er ist Voodoo-Opfer, Arbeitssklave, medizinisches Experiment, Kriegsalbtraum, gesellschaftliche Störfigur, Trash-Ikone, Punk, Parodie und Splatter-Legende. Der Zombie-Film – Die lebenden Toten verfolgt die Entwicklung des Untotenkinos von den frühen Klassikern der 1930er-Jahre bis zu den grellen, wilden und blutroten Auswüchsen des modernen Genrekinos.
📚 Was dich erwartet:
- Die Evolution der lebenden Toten
Eine filmhistorische Einordnung des Zombies von seinen frühen Ursprüngen bis zum modernen Untotenbild. - Die Voodoo- und Schlafwandler-Zombies
Von White Zombie über Ich folgte einem Zombie bis Nächte des Grauens: frühe Untote zwischen schwarzer Magie, kolonialer Unheimlichkeit und willenloser Knechtschaft. - Klassische Sonderformen des Untotenfilms
Reanimierte Tote, Mad Scientists, geisterhafte Wiedergänger, okkulte Bedrohungen und ungewöhnliche Grenzfälle des Genres. - Nazi-Zombies, Geisterschiffe und toxische Mutationen
Shock Waves, Death Ship, The Children, Toxic Zombies und weitere Filme zeigen, wie der Zombie zum Experimentierfeld für Krieg, Wissenschaft, Umweltangst und Exploitation wurde. - Die 1980er-Jahre und der Kult der Videothek
The Return of the Living Dead, Die Nacht der Creeps, Spookies, Dead Heat und andere Beiträge führen den Zombie in Richtung Punk, Parodie, Fun-Splatter und B-Movie-Wahnsinn. - Vom schwarz-weißen Schrecken zum blutroten Finale
Mit Braindead erreicht der Band einen Höhepunkt des entfesselten Fun-Splatters und zeigt, wie weit sich der Zombie von seinen frühen Voodoo-Wurzeln entfernt hat.
Der Zombie gehört zu den populärsten Gestalten des fantastischen Films. Kaum eine andere Horrorfigur hat sich so stark gewandelt: vom willenlosen Voodoo-Sklaven zum schlurfenden Friedhofsuntoten, vom medizinischen Experiment zur toxischen Mutation, vom gesellschaftlichen Albtraum zur Punk-Ikone, von der ernsten Bedrohung zur blutigen Parodie.
Der Zombie-Film – Die lebenden Toten nimmt diese Entwicklung ernst, ohne den morbiden Spaß des Genres zu vergessen. Der Band beginnt bei den frühen Klassikern, in denen der Zombie noch weit entfernt ist vom modernen Menschenfresser. In White Zombie, Ich folgte einem Zombie oder Nächte des Grauens erscheint er als Schlafwandler, als verfluchte Kreatur, als Opfer schwarzer Magie und als Sinnbild kolonialer und okkulter Ängste.
Doch das Genre bleibt nicht stehen. Mit Filmen wie Die Rache des Toten, King of the Zombies, Children Shouldn’t Play with Dead Things, Dead of Night, Sugar Hill, Shock Waves oder Death Ship verschiebt sich der Zombie immer weiter: Er wird politisch, militärisch, medizinisch, geisterhaft, toxisch, absurd und zunehmend körperlicher. Aus dem starren Blick der frühen Jahre wird ein Kino der Verwesung, der Wiederkehr und der Grenzüberschreitung.
Spätestens in den 1980er-Jahren explodiert das Subgenre in alle Richtungen. The Return of the Living Dead bringt Punk, Chemie, schwarzen Humor und den Ruf nach Gehirn in den Friedhof. Die Nacht der Creeps verbindet Alien-Parasiten, College-Horror und Zombie-Apokalypsen. Dead Heat, Spookies, Zombie Nightmare und andere Sonderfälle zeigen, wie weit sich der lebende Tote von seinen Ursprüngen entfernen kann, ohne seinen morbiden Reiz zu verlieren.
Der Band endet dort, wo der Zombie endgültig im blutroten Exzess angekommen ist: bei Braindead, einem der wildesten und maßlosesten Beiträge der Horrorfilmgeschichte. Damit spannt das Buch einen Bogen vom schwarz-weißen Schrecken der frühen Tonfilmzeit bis zum entfesselten Fun-Splatter.
Als Teil der Reihe Dead Ends Archive versteht sich dieser A4-Band als filmhistorische Reise durch ein Genre, das weit mehr zu bieten hat als Kannibalismus, Eingeweide und Kopfschüsse. Es geht um Ursprung, Wandel, Motive, Subtexte, Kuriositäten und die Frage, warum der Zombie immer wieder aufersteht — im Kino, in der Popkultur und in unseren Ängsten.
Für wen ist das Buch bestimmt?
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die den Zombiefilm nicht nur als Splatter- oder Apokalypse-Genre verstehen, sondern seine Entwicklung nachvollziehen möchten: von den ersten Voodoo-Untoten über klassische Horrorfilme, B-Movies und Exploitation-Beiträge bis zu den anarchischen Kultfilmen der 1980er- und frühen 1990er-Jahre.
Gedacht ist der Band für Horrorfilm-Fans, Sammler, Genrefilm-Enthusiasten, Freunde des klassischen Horrorkinos, Videotheken-Nostalgiker, Dead-Ends-Leser und alle, die wissen möchten, warum der Zombie zu einer der langlebigsten und wandlungsfähigsten Figuren des fantastischen Films wurde.
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ISBN: 978-3-98578-174-4 (Hardcover) ISBN: 978-3-98578-173-7 (Softcover) ISBN: 978-3-98578-175-1 (SoftcoverS/W)
Titel: Der Zombie-Film – Die lebenden Toten
Autor: Mike Blankenburg
Format: DIN A4
Seitenzahl: 180 Seiten
Erstveröffentlichung: Ursprüngliche VÖ: 2023
Aktualisierte Neuauflage: 2026 (2.Auflage)
FAQ
Ist das Buch ein reiner Splatterband?
Nein. Der Band behandelt zwar auch blutige und extreme Filme, beginnt aber bei den frühen Voodoo- und Schlafwandler-Zombies und verfolgt die Entwicklung des Genres über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Geht es hauptsächlich um George A. Romero?
Romero ist für den modernen Zombiefilm unverzichtbar, steht hier aber nicht allein im Mittelpunkt. Der Band betrachtet vor allem die breitere Entwicklung des Genres und viele Filme, die abseits der bekannten Romero-Linie eigene Wege gegangen sind.
Welche Filme werden behandelt?
Unter anderem White Zombie, Revolte der Zombies, Die Rache des Toten, King of the Zombies, Ich folgte einem Zombie, Nächte des Grauens, Shock Waves, Death Ship, Tot und begraben, The Return of the Living Dead, Die Nacht der Creeps, Dead Heat und Braindead.
Ist das Buch auch für Leser geeignet, die die frühen Filme nicht kennen?
Ja. Gerade die frühen Klassiker werden in ihren historischen Zusammenhang eingeordnet, sodass auch Leser ohne Vorwissen nachvollziehen können, wie sich der Zombie im Kino verändert hat.
Ist das Buch bebildert?
Ja. Es handelt sich um einen bebilderten A4-Archivband mit farbigem Innenteil.
Leseprobe & Inhaltsverzeichnis
Jetzt bestellen„Vom Voodoo-Fluch bis zum Fun-Splatter: Die lebenden Toten erzählen die Geschichte des Horrorkinos mit verwesender Haut.“







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